Rites de Passage ist eine Wortschöpfung des amerikanischen Ethnologen Arnold van Gennep.
Wir nennen unsere Angebote aus dem Bereich Ritualarbeit, Veränderungsriten, Initiation als Projekt "Rites des Passage".

Ohne die Kraft der Rituale, ohne den Kontakt zum Rhythmus der Existenz, der sich in Ritualen widerspiegelt, balancieren wir auf einem dünnen Seil durch das Leben und verlieren leicht den Kontakt zu der Fähigkeit, aus Krisen und Veränderungssituationen stabiler und entwickelter weiter zu leben.

RITES DE PASSAGE - ÜBERGANGSRITEN

Mit Übergangsriten bezeichnet man ein völkerkundliches Konzept, das 1909 von dem französischen Anthropologen Arnold van Gennep beschrieben wurde und dem viele Prozesse unseres Lebens folgen.
Van Gennep hatte beobachtet, dass im Verlauf des gesellschaftlichen Lebens einer jeden Person zahlreiche Übergänge (zwischen zwei Lebensstadien, zwei sozialen Zuständen usw.) vollzogen werden müssen, z. B. zwischen Jugend und Mannesalter, Mädchen und Frau, unverheiratet und verheiratet, Außenstehender (eines Ordens oder Geheimbundes) und Mitglied, Reisender und Heimgekehrter usw ...
Diese Übergänge, die vor allem in nicht-industriellen Gesellschaften fester Bestandteil des sozialen Lebens sind und das Geheimnis psychischer Stabilität und persönlichen Wachstums in sich tragen, sind in unserer kontrollierten und zivilisierten Gesellschaft als potentielle Gefahr betrachtet worden. Entsprechend konnten sie nicht individuell vollzogen werden und dadurch fehlt es an Entwicklungsschritten, die nun durch andere Formen von Ritualerleben nachvollzogen werden müssen. Weiter lesen ...

Mehr an Informationen über die Hintergründe gibt es in den PDFs auf der Downloadseite.

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